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Akupunktur
Die Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Medizin.
Durch einen Einstich mit Akupunkturnadeln entsteht eine Reizung der Akupunkturpunkte.
Eine Sitzung dauert ca. 20-35 Min und findet in entspannter Atmosphäre statt. Der Patient befindet sich meist in liegender oder sitzender Position.
Die Akupunktur findet auf einem weitverbreiteten Gebiet Anwendung.
U. a. kann man folgende Beschwerden mit dieser traditionellen Medizin behandeln:
• Anästhesie (z.B. Beruhigung vor einer Operation, Vorbeugung von postoperativem Erbrechen, Schmerzlinderung nach einer Operation)
• Augenerkrankungen (z. B: Entzündungen im Augenbereich, Grüner Star, Allergien, Fehlsichtigkeiten)
• Bronchial- und Lungenerkrankungen (z. B. Allergien, Asthma, Lungenentzündung)
• Gynäkologische Erkrankungen (z. B: Schwangerschaftsbeschwerden, hormonell bedingte Migräne, Beschwerden während der Menstruation oder in den Wechseljahren, Entzündungen, Störungen der Libido)
• Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis, Schuppenflechte, Allergien, Akne, Wunden mit schlechter Heilung)
• Herz-Kreilauf-Erkrankungen (z. B. Störungen von Blutdruck, Durchblutung oder Herzrhythmus, funktionelle Herzerkrankungen)
•HNO-Erkrankungen (z. B. Allergien, Hörsturz, Schwindel, Schwerhörigkeit, Tinnitus, chronische Mandel- oder Mittelohrentzündungen)
• Kiefererkrankungen (z. B. Zähneknirschen, Kiefergelenksfehlfunktion)
• Kinderkrankheiten (z. B. Stottern, Bettnässen. Nebenhöhlenentzündungen, Pseudokrupp, Schlafstörungen, Allergien, Epilepsie)
• Magen-Darm-Erkrankungen (z.B. Sodbrennen, Verstopfung, Erbrechen, Lebererkrankungen)
•Munderkrankungen (z. B. Herpes)
• Neurologische Erkrankungen (z. B. Migräne, Epilepsie, Phantomschmerz, Emfindungsstörung, Schmerzpatienten)
• Orthopädische Erkrankungen (z. B. Rheuma, Bandscheibenbeschwerden, Gelenkentzündungen, Muskelbeschwerden, Karpaltunnelsyndrom)
• Psychische Erkrankungen (z. B. Esstörungen, Schlafstörungen, Suchbehandlung, Depressionen, Unruhe)
• Urologische und nephrologische Erkrankungen (z. B. Impotenz, Reizblase, Harninkontinenz, Bettnässen, Entzündungen von Prostata, Blase, Nierenbecken)
• Zahnerkrankungen (z. B. Empfindliche Zähne, Parontontitis, Zahnschmerzen)
Allgemeinarzt
Hiermit ist im Normalfall der Hausarzt gemeint.
Siehe Allgemeinmedizin.
Allgemeinchirurgie
Zu dem Bereich der Allgemeinchirurgie zählt man sogenannte Standard-Operationen wie z.B. Schilddrüsenoperationen, Nabelbruchoperationen oder Leistenbruchoperationen. Aber auch Tumore werden in der Allgemeinchirurgie behandelt.
Auch Hautabszesse, Analerkrankungen oder Blinddarmentzündungen fallen in den Bereich der Allgemeinchirurgie.
Allgemeinmediziner
Allgemeinmediziner sind die ersten Ansprechpartner bei gesundheitlichen Beschwerden. Der Allgemeinmediziner deckt die Grundversorgung körperlich und seelisch kranker Menschen. In den Aufgabenbereich behören u.a. das Behandeln „kleinerer“ Krankheiten wie Übelkeit, Fieber, grippale Infekte, die Betreuung chronisch Kranker, das Ausstellen von Rezepten und Überweisungen.
Ambulante Pflege
Der Pflegebedürftige kann in seiner gewohnten Umgebung bleiben, die ambulante Pflege findet als in der häuslichen Umgebung des zu Pflegenden statt.
Die Leistungen der ambulanten Pflege können aus
• Grundpflege (z. B. Körperpflege, Ausscheidung, Nahrungsaufnahme)
• Krankenpflege / Kinderkrankenpflege
• Psychiatrische Pflege
• Hauswirtschaft (z. B. Vorratsbeschaffung, Wäsche, Sauberkeit in den Räumlichkeiten)
• Haushalthilfe
bestehen.
Den Umfang und die Häufigkeit der Pflege werden meist durch Pflegedienst, Angehörigen und/oder dem zu Pflegenden besprochen.
Angiologie
Angiologie ist die Lehre der Blut- und Lymphgefäße. Hauptsächlich wird sich mit der Vorsorge, der Früherkennung und der Behandlung von Erkrankungen der Venen, Arterien und Lymphgefäßen beschäftigt.
Angstpatienten
Angst gehört zu den Gefühlen eines Menschen.
Die Angst versetzt uns in eine Art Alarmzustand in Situationen in denen wir uns unsicher sind oder den wir, durch mangelnder Erfahrung oder Kompetenz, nicht gewachsen sind.
Angstpatienten können sich mit einer Psychotherapie helfen lassen um dann wieder uneingeschränkt ihrem Alltag nachgehen zu können.
Anästhesie
Anästhesie ist die Maßnahme die Nicht-Empfindung während einer Operation, in der Intensivmedizin, Notfallmedizin oder der Schmerztherapie hervorzurufen.
Verschiedene Medikamente sorgen für die Schmerzausschaltung, Bewusstseinsverlust, Dämpfung vegetativer Funktionen und zur Muskelentspannung. Diese Medikamente werden entweder mittels inhalierter Applikation oder intravenös verabreicht, es ist aber auch eine Kombination beider Verfahren möglich.
Unterschieden wird in Allgemein-, Regional- und Lokalanästhesie.
Anästhesiologie
Ein Facharzt der Anästhesiologie, auch Anästhesist, beschäftig sich mit der Anästhesie und allen Behandlungen vor, während und nach der Anästhesie. Das heißt, er überwacht während der Anästhesie auch die Funktion der vitalen Funktionen eines Menschen oder ist auch für die Nachbehandlung zuständig.
Die Anästhesie wird nicht nur während Operation verwendet sondern auch in der Intensivmedizin, Notfallmedizin oder der Schmerztherapie findet sie ihren Gebrauch.
Apotheke
In Apotheken werden Arzneimittel und Medizinprodukte geprüft, abgegeben und in Ausnahmefällen hergestellt (z.B. Salben o.ä.). Der Apotheker und die Mitarbeiter haben auch eine beratende Funktion gegenüber des Patienten. D. h . der Patient wird auch über Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und über die Einnahme/Verwendung des Produktes aufgeklärt. In Apotheken sind auch Artikel wie z. B. Kosmetika und gesundheitsfördernde Produkte zu erwerben.
Arbeitsmedizin
Die Arbeitsmedizin ist für die arbeits- und umweltbedingten Krankheiten und Berufskrankheiten zuständig.
Die Arbeitsmedizin ist meist präventiv orientiert. Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten, arbeitsbedingte Erkrankungen werde ausgewertet und es wird nach Ursachen und präventiven Maßnahmen gesucht. Auch stellt der Arbeitsmediziner eine Beratungsstelle für Arbeitgeber und Arbeitnehmer dar. Sein Augenmerk stellt der Mediziner auf den arbeiteten Menschen, somatischer, psychischer und sozialer Prozesse.
Augenarzt
Ein Augenarzt ist die Berufsbezeichnung des Arztes, der in der Augenheilkunde beschäftigt ist. Siehe Augenheilkunde
Augenheilkunde
Die Augenheilkunde beschäftigt sich mit Erkrankungen und Störungen des Sehorgans.
Zum Auge gehören das eigentliche Auge das in der Augenhöhle liegt (durch Knochen begrenzt) und die sogenannten Anhangsorgane.
Zu den bekanntesten Krankheiten und Funktionsstörungen gehören Kurz- und Weitsichtigkeit, Grüner und Grauer Star und Hornhautverkrümmungen.
Augenoperationen
Um Erkrankungen von Augenleiden zu beheben, gibt es oft die Möglichkeit einer Operation. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Operationen in der Augenheilkunde.
Nicht nur Erkrankungen wie Grüner oder Grauer Star, Netzhaut- oder Glaskörpererkrankungen können operativ behandelt werden auch Hornhauttransplantationen oder Korrekturen von Fehlsichtigkeiten des Auges können durchgeführt werden.
Oft werden bereits Lasersysteme bei den Operationen angewandt.
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- B
Betriebsarzt
Die Aufgaben eines Betriebsarztes beinhalten die Beratung des Arbeitgebers in verschiedenen Fragen wie z.B. des Arbeitschutzes und der Unfallverhütung.
Zudem ist das Ziel eines Betriebsarztes die Berufsfähigkeit zu erhalten und die gesundheitliche Vorsorge des Mitarbeiters zu unterstützen.
Der Betriebsarzt ist in verschiedenen Themen wie das Einstellen von Mitarbeitern, mit Einverständnis des Bewerbers, einzubeziehen.
Betriebsmedizin
Um die Bezeichnung, Betriebsmediziner führen zu dürfen muss ein Arzt nach seinem Studium eine zusätzliche Weiterbildung von mindestens einem Jahr durchlaufen.
Alle medizinischen Fragen oder Probleme die bei der Arbeit auftreten bezeichnet man auch als Arbeitsmedizin.
Die Aufgaben der Betriebsmedizin umfassen die medizinische Betreuung der Mitarbeiter in einer Praxis, aber auch in der Beratung.
Ärzte die eine Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin haben dürfen von Unternehmen als Betriebsarzt eingestellt werden.
Bleaching
Bleaching (engl.: bleichen) ist eine moderne Methode der Zahnaufhellung zur kosmetischen Verschönerung.
Weiße Zähne gehörten schon immer zum Schönheitsideal der Menschen.
Es wird die Farbe der Zahnreihen verändert, indem man ein bestimmtes Bleichmittel auf die Zähne aufbringt.
Um das Farbergebnis anschließend beurteilen zu können gibt es abgestufte Farbvergleichsmuster.
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- C
Chirurg
Ein Chirurg ist ein Facharzt für operative Heilbehandlung, d.h. wörtlich Handarbeiter. Das Fachgebiet reicht vom Operieren eines Knochenbruches bis zur Herztransplantation.
Chirurgie
Ist die Behandlung von Krankheiten durch eine Operation an einem lebendigem Körper von Mensch oder Tier.
Die Chirurgie umfasst eine Menge Schwerpunkte wie z.B. Unfallchirurgie, Herzchirurgie, Neurochirurgie usw.
Der Oberbegriff Chirurgie wird oftmals dazu verwendet Abteilungen in den Kliniken zu bezeichnen.
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- D
Dermatologie
Die Dermatologie ist eine Wissenschaft, die sich mit Hautkrankheiten beschäftigt. Dermatologie heißt aus dem griechischen übersetzt Hautkunde.
Sie befasst sich mit verschiedensten Arten der Hautkrankheiten wie z.B. nichtinfektiöse und infektiöse Erkrankungen der Haut.
Sie beschäftigt sich auch mit sexuell übertragbaren Krankheiten, inklusive der eigentlichen Geschlechtskrankheiten (Venerea).
Diabetologie
Die Diabetologie ist eine ärztliche Fachrichtung die sich mit der Diabetes mellitus befasst.
Ärzte die mindestens eineinhalb Jahre überwiegend in der Diabetologie tätig waren und eine Prüfung absolvieren dürfen eine optionale Zusatzbezeichnung „Diabetologie führen.
Dies gilt aber nur für einige Bundesländer.
Diagnostische Radiologie
Das Verfahren der Diagnostischen Radiologie bezieht sich auf die Bildwiedergabe es umfasst die Projektionsradiografie, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT) und die Sonografie.
Es kann bei den Verfahren ein Kontrastmittel eingesetzt werden. Die Entscheidung diese Substanz einzusetzen richtet sich nach der Notwendigkeit.
Drogentherapie
Diese Art von Therapie richtet sich ganz an die psychische Entwöhnung und Behandlung von Suchterkrankungen. Die Drogentherapie wird in einer Suchtklinik durchgeführt, hierbei ist es sehr wichtig den Patienten aus seinem gewohnten Umfeld zu holen. Der Patient muss dazu bereit sein seine Suchterkrankung zu überwinden. In den Suchtkliniken bekommt der Patient eine ausreichende Betreuung durch Klinikpersonal, Therapeuten und Psychologen um ihn zu stabilisieren.
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- E
Endokrinologie
Das medizinische Fachgebiet Endokrinologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von hormonellen Störungen. Die Endokrinologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin zu diesem Fachgebiet zählen verschiedene Erkrankungen wie z.B. das Übergewicht oder Diabetes mellitus. Die Endokrinologie bezieht sich auf die Hormone im menschlichen Körper.
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- F
Frauenarzt
Die Bezeichnung eines Frauenarztes ist Gynäkologe. Er befassen sich mit der Lehre des Weiblichen Geschlechts und der Brust.
Die meisten Frauenärzte haben eine Zusatzausbildung zum Geburtshelfer.
Um den Beruf als Frauenarzt ausüben zu können bedarf es einem Medizinstudium mit anschließender Zusatzausbildung.
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- G
Gastroenterologie
Die Gastroenterologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin und ist eine Fachärztliche Richtung für Innere Medizin.
Der Gastroenterologe ist auf die Diagnostik und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts spezialisiert also grob gesagt mit allen
Verdauungsorganen wie z.B. von der Speiseröhre bis hin zur Leber. Sie führen auch Untersuchungen wie die Endoskopie durch.
Geburtshilfe
Die Geburtshilfe gehört zum Gebiet der Frauenheilkunde. Sie befasst sich ausschließlich mit der Überwachung der Schwangerschaften.
Dies bezieht sich nicht nur auf die Endbindung sondern auch auf die Vorbereitung wie z.B. das Berechnen des Endbindungstermins, des Schwangerschaftskalenders und der Schwangerschaftskontrolle. Die Geburtshilfe ist eine Fachrichtung der Medizin.
Gefäßchirurgie
Die Gefäßchirurgie ist ein Fachgebiet der Medizin. Die Gefäßchirurgie befasst sich mit der operativen Behandlung von Blutgefäßen.
Zu diesem Gebiet gehört auch die Vorsorge bei Gefäßen im Gehirn.
Geriatrie
Die Geriatrie beschreibt die Lehre von Krankheiten des alternden Menschen, diese wird oft auch als Alters- oder Altenmedizin bzw. -Heilkunde bezeichnet. Die Geriatrie wird meist bei Mehrfacherkrankungen angewandt und hat zum Ziel einem alten Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Gestalttherapie
Die Gestalttherapie ist eine wichtige Vertreterin der humanistischen Psychologie. Der Grundbegriff Gestalt beschreibt in diesem Zusammenhang eine Störung des Anpassungsprozess des Organismus bzw. der Psyche im alltäglichen Leben. Das Resultat ist eine Kontaktstörung, die Gestalt kann sich im Sinne einer abgeschlossenen Anpassungsleistung nicht ausbilden.
Gynäkologie
Die Gynäkologie, auch als Frauenheilkunde bezeichnet, beschreibt die Lehre der Behandlung und Erkrankung des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes. In der Humanmedizin ist die Frauenheilkunde eines von 30 Teilgebieten, des weiteren gehört auch die Behandlung der Weiblichen Brust mit entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen zum Aufgabengebiet der Gynäkologie.
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- H
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde kurz HNO-Heilkunde umfast die Vorbeugung, Erkennung und traditionelle operative Behandlung der Probleme im gesamten Kopf- und Halsbereich. Die HNO-Heilkunde bezieht sich in Ihrer Behandlung und Erkrankungen weitgehend auf die wissenschaftlichen Medizin, jedoch wird auch auf Naturheilverfahren zurückgegriffen.
Handchirurgie
Die Handchirurgie ist ein Teilgebiet aus der Unfallchirurgie. Die Aufgabengebiete
der Unfallchirurgie befassen sich mit der Diagnosestellung und Behandlung, von dringlichen Verletzungen an den oberen Extremitäten. Auch die Behandlung von Chronischen Erkrankungen, oder die Gesamte Funktionswiederherstellung der oberen Extremitäten zählen zu den Aufgabengebieten.
Hausarzt
Der Hausarzt ist für den Patienten meist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen. Der Hausarzt wir auch oft als Familienarzt bezeichnet. Das Vertrauensverhältnis von Hausarzt zu Patient ist meist sehr hoch was zum Vorteil hat, das dieser meist über die gesamte Lebens- bzw. Krankengeschichte informiert ist.
Haut- und Geschlechtskrankheiten
Haut- und Geschlechtskrankheiten werden in der Regel von einem Dermatologen behandelt. Auch Erkrankungen der Hautanhangsgebilde wie beispielsweise Haare oder Schweißdrüsen zählen zu Hautkrankheiten. Entzündliche Hautkrankheiten stören oft durch Schmerzen und Juckreiz, was auch eine anhaltende psychische Belastung für den Patienten darstellt.
Hautarzt
Der Hausarzt (Dermatologe) befasst sich mit der Behandlung und Betreuung von Patienten mit nichtinfektiösen und infektiösen Erkrankungen der Haut. Das Spezialgebiet der Dermatologie umfasst sich unter anderem mit gut- und bösartigen Hauttumoren und Erkrankungen der Übergangsschleimhäute.
Heilpraktiker
Der Heilpraktiker befasst sich auf dem Gebiet der Psychotherapie des Menschen. Heilpraktiker stellen körperliche und seelische Leiden fest ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen. Für die Diagnose von Krankheiten wenden Heilpraktiker meist Methoden der Naturheilkunde oder der Alternativmedizin an.
Heilpraxis
Die richtige Heilpraxis zu finden ist nicht immer einfach. Aufgrund der Vielzahl an Therapieformen ist es aber um so wichtiger den passenden Heilpraktiker zu finden.
Das Aufgabengebiet des Heilpraktikers ist, in seiner eigenen Verantwortung Krankheiten und Leiden festzustellen, diese zu behandeln und so zu ihrer Heilung und Linderung beizutragen.
Herzchirurgie
Die Herzchirurgie ist ein Fachbereich aus der allgemeinen Chirurgie und befasst sich mit der chirurgischen Behandlung von angeborenen und erworbenen Krankheiten des Herzens und der herznahen Gefäße. Die häufigsten Operationen des Herzchirurgen sind Koronar-Arterien-Bypässen und Eingriffe an den Herzklappen.
HNO-Arzt
Das Gebiet des HNO-Arzt umfasst die Vorbeugung, Erkennung und operative Behandlung von Funktionsstörungen oder Verletzungen im gesamten Kopf- und Halsbereich. Der HNO-Arzt bezieht sich in seiner Behandlung von Erkrankungen weitgehend der wissenschaftlichen Medizin verbunden, doch auch Naturheilverfahren können mit in die Behandlung eingebunden werden.
Homöopathie
Die Homöopathie ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte alternativmedizinische Behandlungsmethode. Alle angewandten homöopathischen Lehren berufen sich auf die veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann und das Ähnlichkeitsprinzip. Für das angenommene Ähnlichkeitsprinzip gibt es keinen wissenschaftlichen Wirkungsmechanismus und auch keine echten Hinweise.
Humangenetik
Die Humangenetik beschreibt ein Teilgebiet der Genetik. Das Gebiet der Humangenetik beschäftigt sich speziell mit dem Erbgut des Menschen. Primär geht es hauptsächlich darum, die Funktionen der einzelnen Gene und deren Zusammenspiel in Verbindung mit der Proteomik zu erkunden.
Hygiene
Nach der Beschreibung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie ist Hygiene die „Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung und Festigung der Gesundheit“.
Der Hauptaufgabenbereich der Hygiene ist der Schutz vor Infektionskrankheiten durch Maßnahmen wie Reinigung, Desinfektion und Sterilisation.
Hämatologie
Die Hämatologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin. Hauptsächlich geht es um die Diagnostik und Therapie von Bluterkrankungen sowie die Analyse der physiologischen Abläufe.
Die am häufig vorkommenden Blutkrankheiten sind Leukämie auch Blutkrebs genannt,
Veränderungen der Lymphknoten, Anämie auch unter Blutarmut bekannt sowie die Hämophilie umgangssprachlich auch Bluterkrankheit genannt.
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- I
Implantologie
Implantologie ist ein Bereich der Zahnheilkunde und beschäftigt sich mit der Möglichkeit fehlende Zähne durch Zahnimplantate zu ersetzen. Der Begriff wird aus dem Wort Implantat abgeleitet was frei übersetzt „Einpflanzung“ heißt. Zahnärzte, Oralchirurgen und Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sind berechtigt implantologisch tätig zu werden.
in-vitro-Fertilisation
In-vitro-Fertilisation ist eine Möglichkeit der künstlichen Befruchtung. Der Ausdruck stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Befruchtung im Glas“.
Hierbei werden mittels einer Nadel durch die Scheide Eizellen aus den Eierstöcken entnommen und anschließend in einer Kulturschale mit dem Sperma zusammengeführt.
War eine Befruchtung erfolgreich wird die befruchtete Eizelle wieder zurück in die Gebärmutterhöhle übertragen.
Infektionsepidemiologie
Die Infektionsepidemiologie ist ein Fachgebiet das sich mit dem räumlichen und zeitlichen Auftreten von Infektionskrankheiten außeinandersetz. Infektionsepidemiologie beschäftigt sich mit den Übertragungswegen und Erregerreservoirs bei der Ausbreitung dieser Erkrankungen.
In Deutschland lautet die Arztbezeichnung des Spezialisten Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie.
Intensivmedizin
Die Intensivmedizin ist ein Fachgebiet der Medizin. Speziell wird hier auf Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände und Krankheiten eingegangen. Eine Intensivstation ist ein speziell ausgerüsteter Bereich im Krankenhaus. Besonders ausgebildete Fachärzte wie Anästhesisten, Internisten, Chirurgen, Pädiatern oder Neurologen behandeln auf der Intensivstation.
Internist
Internist ist ein umgangsprachlicher Ausdruck für einen Facharzt der innere Medizin.
Diese Ärzte untersuchen Gesundheitsstörungen und Krankheiten der inneren Organe wie der Atmungsorgane, des Herzens und Kreislaufs, der Verdauungsorgane, der Nieren, des Blutes, Gefäßsystems oder des Stoffwechsels.
Um diese Berufsbezeichnung tragen zu dürfen, muss ein Arzt eine Weiterbildung von mindestens 60 Monaten (5 Jahre) absolvieren.
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- K
Kardiochirurgie
Die Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Herzens, Erkrankungen des Blutkreislaufs und der Herz nahen Blutgefäße.
Kardiologie
In der Kardiologie beschäftigen Sie die Fachärzte mit der Struktur, den Funktionen und den Erkrankungen des Herzens. Erkrankungen des Blutkreislaufs und der Herz nahen Blutgefäße werden auch von Kardiologen behandelt. Um Facharzt der Kardiologie zu werden ist eine 5 jährige Weiterbildung zum Internisten nötig.
Kieferorthopäde
Ein Zahnarzt mit dem Spezialgebiet dass sich mit Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Zähne beschäftigt. Um Kieferorthopäde zu werden muss eine dreijährige ganztätige Weiterbildung auf dem Gebiet der Kieferorthopädie absolviert werden.
Kieferorthopädie
Die Kieferorthopädie ist ein Spezialgebiet der Zahnmedizin dass sich mit Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Zähne beschäftigt. Um Kieferorthopäde zu werden muss eine dreijährige ganztätige Weiterbildung auf dem Gebiet der Kieferorthopädie absolviert werden.
Kinder- und Jugendmedizin
Kinder- und Jugendmedizin auch Pädiatrie genannt beschäftig sich mit der Entwicklung des kindlichen Organismus und dessen Erkrankungen und dessen entsprechenden Behandlungen.
Die wichtigsten Teilgebiete sind Kinderhämatologie und -onkologie, Kinderkardiologie sowie Neuropädiatrie.
Kinderarzt
Ein Kinderarzt beschäftigt sich mit der Entwicklung des kindlichen Organismus und dessen Erkrankungen.
Schwerpunktkompetenzen und Zusatzbezeichnungen erfordern eine zusätzliche Ausbildung in speziell dazu ermächtigten Einrichtungen und können nur nach der Facharztweiterbildung erworben werden. Wie die Facharztausbildung sind auch hier die Ausbildungsinhalte und -zeiten von den Ärztekammern festgelegt.
Kinderchirurgie
Die Kinderchirurgie ist ein eigenständiges Fachgebiet der Chirurgie, hier geht es um die
Diagnostik, operative und konservative Therapie wie Nachsorge von chirurgischen und urologischen Erkrankungen, Fehlbildungen, Organtumoren, Verletzungen und Unfallfolgen des Kindesalters einschließlich der pränatalen Chirurgie umfasst.
Kinderheilkunde
Kinderheilkunde, auch unter Pädiatrie oder Kinder- und Jugendmedizin bekannt, beschäftigt sich mit der Lehre des kindlichen und jugendlichen Organismus. Die Lehre beinhaltet die Behandlung bei Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und erstreckt sich über alle Teilgebiete der klinischen Medizin. Behandelt werden alle akuten und chronischen Erkrankungen im Altersspektrum vom Säuglingsalter bis in etwa zum 16. Lebensjahr.
Kinderkardiologie
Die Kinderkardiologie beschäftigt sich mit Herzfehlern im Kindesalter und ist ein eigenständiger Teil der Kinderheilkunde. Neben der Diagnostik und Behandlung angeborener Herzfehler ist die Kinderkardiologie auch für erworbene Herz- und Gesäßerkrankungen, sowie Rhythmusstörungen zuständig. Zur Vorbeugung späterer
Herz- Kreislauferkrankungen arbeiten die „erkennende“ Kinderkardiologie, die invasive Kinderkardiologie und die Kinderherzchirurgie eng zusammen.
Kinderpsychiatrie
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist ein medizinisches Fachgebiet, welches sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Therapie bei psychischen, psychosomatischen und neurologischen Störungen bei Kindern und Jungendlichen befasst. In der Kinderpsychiatrie befassen sich Ärzte mit Kindern und Jugendlichen, die auf ihrem Weg nicht ohne Hindernisse aufgewachsen sind und dessen Leben und das Leben ihrer Mitmenschen deshalb erschüttert ist.
Krankengymnastik
Krankengymnastik, seit 1994 Physiotherapie genannt, ist eine aktive Behandlungsform. Schmerzende Bewegungen, die durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur verursacht werden, können mit gezielten Übungen des therapeutischen Sports dauerhaft vermieden werden. Die Krankengymnastik unterstützt auch den Heilungserfolg anderer Behandlungsmethoden und ist meistens eine dauerhafte Aufgabe.
Krankenpflege
Unter Gesundheits- und Krankenpflege als Beruf versteht man die Versorgung und Betreuung von Menschen aller Altersgruppen ob gesund oder krank. Die Krankenpflege schließt die Förderung der Gesundheit sowie die Verhütung von Krankheiten ein. Zudem gehört zum Aufgabenbereich eines Krankenpflegers / einer Krankenpflegerin die Versorgung und Betreuung kranker, behinderter und sterbender Menschen.
künstliche Befruchtung
Als künstliche Befruchtung bezeichnet man einen medizinischen Eingriff zur Herbeiführung einer Schwangerschaft, wobei die Befruchtung einer Eizelle mit Sperma auf künstlichem Wege erfolgt. Eine künstliche Befruchtung kann auf vier unterschiedliche Methoden durchgeführt werden: Insemination, IVF (In-Vitro-Fertilisation), GIFT-Methode und Mikroinjetion. Alle vier Methoden werden nur dann angewandt, wenn die Befruchtung auf natürlichem Wege nicht möglich ist.
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Laborarzt
Ein Laborarzt ist ein Facharzt der Laboratoriumsmedizin und befasst sich mit der Untersuchung aller humaner Körpermaterialien (Blut, Stuhl, Urin, Abstriche). Die Befunde der Untersuchung von Körpermaterialien werden vor allem zum Anschluss, zur Bestätigung oder zur Kontrolle einer Erkrankung durchgeführt. Die Fachgebiete eines Laborarztes umfassen folgende Teilbereiche: Mikrobiologie, Hämatologie, Serologie und Gerinnungsuntersuchungen.
Laboratoriumsmedizin
Die Laboratoriumsmedizin, kurz Labormedizin, ist ein diagnostisches Fachgebiet der Medizin, das sehr nahe an der Naturwissenschaft (z.B. der Chemie oder Molekularbiologie) liegt und sich mit allen (humanen) Körpermaterialien befasst. In der Labormedizin werden Laborbefunde zur Diagnostik und Stadieneinteilung von Krankheiten, zur Verlaufskontrolle einer Therapie sowie zu Vorbeugung von Krankheiten erstellt.
Laserzahnheilkunde
Lymphdrainagen
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine auf physikalischen Anwendungen basierende Therapieform, die eine breit gefächerte Wirkungs- und Anwendungsweise hat. Mit verschiedenen Handgriffen in bestimmter Reihenfolge werden einzelne Körperregionen behandelt um Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße ab- und weiterzuführen. Durch die Lymphdrainage werden unter anderem Körperregionen entstaut oder die Eigenmotorik der Lymphgefäße verbessert.
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Manuelle Therapie
Unter manueller Therapie versteht man die Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems ( Gelenke, Muskeln und Nerven) die von Physiotherapeuten und Masseuren durchgeführt wird. Die angewandten Handgriffen dienen sowohl als Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen.
Die manuelle Therapie ist eine gezielte, gelenkschonende und meist schmerzfreie Behandlungstechnik die bei Funktionsstörungen des Bewegungssystems angewandt wird.
Massagen
Die Massage, auch „Kraft der Berührung“ genannt, ist das älteste Heilmittel der Menschheit und dient zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungssystems. Die Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur ist außerdem zur Harmonisierung des gesamten Organismussees nützlich. Mit der Massage soll dem Menschen Kraft und Vitalität zurück gegeben werden.
Mikrobiologie
Die Mikrobiologie befasst sich mit der Wissenschaft, Lehre und Untersuchung von Mikroorganismen, also Lebewesen, wie zum Beispiel Bakterien, Viren und Algen. Die Mikrobiologie wird in mehrere Spezialgebiete und in Mikroorganismengruppen unterteilt. Es gibt folgende Teilgebiete: Bakteriologie, Phykologie, Mykrologie, Protozoologie und Virologie.
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, kurz MKG-Chirurgie, ist ein medizinisches Fachgebiet, welches sich auf die funktionelle als auch plastisch-ästhetische Behandlung der komplexen Gesichts- und Kieferstrukturen spezialisiert hat. Das Leistungsspektrum der MKG-Chirurgie ist sehr breit gefächert und reicht von der Diagnostik über die Rehabilitation von Erkrankungen bis hin zur Behebung von Fehlbildungen im gesamten Kiefer- und Gesichtsbereich.
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Narkosearzt
Der Narkosearzt, oder auch unter Anästhesist bekannt, befasst sich mit der Anästhesiologie und der Allgemeinanästhesie. Die Aufgabe des Narkosearztes ist es, den Patienten mithilfe von gasförmigen und verdampfbaren Narkosemitteln in einen Zustand zu versetzten, indem es zu Bewusstseinsverlust, Stressabschirmung, Schmerzausschaltung, Erinnerungslosigkeit und Muskelentspannung kommt. Außerdem überwacht er den Zustand des Patienten, wie zum Beispiel die natürliche Atmung während des Eingriffes.
Naturheilverfahren
Zu Naturheilverfahren zählen folgende verschiedene Methoden: Bewegungstherapie, Diätetik, Ordnungstherapie, Phytotherapie, Hydrotherapie und Balneotherapie. Ebenso gehören auch Maßnahmen der Alternativmedizin dazu, wie: Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin, Ayurvedische Medizin und Anthroposophische Medizin. Im weitesten Sinne befasst sich das Naturheilverfahren mit der Methodik körpereigene Fähigkeiten zur Selbstheilung zu aktivieren und sich vorhandener Mittel zu bedienen.
Neonatologie
Die Neonatologie befasst sich mit der klinischen Untersuchung eines Neugeborenen in pathologischer und physiologischer Hinsicht. Der Neonatologe kümmert sich um spezielle Probleme und Behandlungen von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. Sein Aufgabenbereich umfasst: Ultraschall, einschließlich Dopplersonographie, Röntgenuntersuchungen, Schnittbildverfahren (Computertomographie und Magnetresonanztomographie), Elektroenzephalographie und Polygraphie.
Nephrologie
Die Nephrologie gehört teilweise zur Inneren Medizin und befasst sich ausschließlich mit Erkrankungen der Niere. Bluthochdruck, Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichtes und Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes gehören ebenso zum Fachgebiet. Hauptsächliches Ziel der Nephrologie ist die Stabilisierung der Nierenfunktion. Hilfreich ist in vielen Fällen der Nephrologie -Therapie die Anwendung eines Dialyseverfahrens.
Nervenarzt
Der Nervenarzt, besser bekannt als Psychologe, befasst sich mit der Diagnose, Behandlung und Erkundung von Geisteserkrankungen und Störungen der Seele eines Menschen. Fachgebiet eines Nervenarztes ist die Psychiatrie und die Psychotherapie, die sich inhaltlich überschneiden mit weiteren Teilgebieten der Psychologie, Psychosomatik und der Neurologie. Ein Psychiater als Arzt kann auch im Vergleich zum nichtärztlichen Nervenarzt mögliche körperliche Ursachen diagnostizieren und diese dann entsprechend behandeln.
Nervenheilkunde
Auf dem Gebiet der Nervenheilkunde stehen Erkrankungen des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems im Mittelpunkt der ärztlichen und wissenschaftlichen Aufgaben. Die Neuroradiologie befasst sich mit Hilfe von bildgebender Verfahren mit der Darstellung struktureller Veränderung. Der Facharzt für Nervenheilkunde hat seine Aufgabenbereiche in der Diagnostik, Prävention, nichtoperativen Therapie und der Rehabilitation bei Erkrankungen des Nervensystems, sowie bei psychischen Erkrankungen bzw. Störungen.
Neugeborenenintensivmedizin
Die Versorgung von Früh- und Neugeborener bedarf der Lehre der Neugeborenenintensivmedizin. Für die Versorgung in pathologischer und physiologischer Hinsicht sind Pädiater, Neonatologen, Hebammen, Geburtshelfer und Kinderkrankenschwestern zuständig. Das Gebiet der Neugeborenenintensivmedizin befasst sich unter anderem mit: untergewichtigen Neugeborenen, Blutgasanalyse und Sauerstofftherapie, künstlicher Beatmung, pulmonaler und kardialer Erkrankungen, Nierenkrankheiten, Flüssigkeits- und Elektrolytbilanz, Fehlbildungen, Infektionen und vielem mehr.
Neurochirurgie
Das medizinische Fachgebiet eines Neurochirurgen liegt in der Erkennung und operativer Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des peripheren und zentralen Nervensystems. Neurochirurgie lässt sich weder der Chirurgie, noch der Neurologie zuordnen und ist somit ein eigenständiges Gebiet. Dazu gehören Voruntersuchungen, Behandlungen und die Rehabilitation. Konkreter gehören zu den Aufgabenbereichen eines Neurochirurgen die Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßchirurgie, Schädelbasis- und Hypophysenchirurgie, Neuroonkologie, Neurotraumatologie und Neurointensivmedizin, Hirntumortherapie, sowie periphere Nervenchirurgie und Schmerztherapie. Moderne Planungs- und Resektionsverfahren, wie Operationslaser, Neuronavigation, fluoreszenzgestützte Resektion, Endoskopie, intraoperativer Ultraschall und das intraoperative Neuromonitoring, unterstützen effiziente Operationen.
Neurologie
Die Neurologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, deren Übergang zur Psychiatrie fließend ist. Hauptsächlich werden Erkrankungen am Zentralnervensystem, also dem Gehirn und dem Rückmark, sowie deren umgebene Strukturen und blutversorgte Gefäße und verbindende Strukturen wie den Muskeln behandelt. Diagnosetechniken eines Neurologen wie die sogenannte neurologisch-topische Diagnostik soll, mittels einer Anamnese, sowie einer körperliche Untersuchung ohne technische Hilfsmittel, den Schädigungsort im Nervensystem angeben.
Nuklearmedizin
Die Nuklearmedizin meint die medizinisch angewendeten radioaktiven Substanzen und kernphysikalische Methoden zur Funktions- und Lokalisationsdiagnostik. Ebenso sind damit offene Radionuklide in der Therapie, und der Strahlenschutz mit physikalischer, medizinischer und biologischer Grundlage, gemeint. Diese bildgebenden Methoden zeigen die Funktionen von Organen/Organsystemen, wodurch vorhandene heilende Frakturen, Kontusionen, Krebs, gutartige Knochentumore, Knochenentzündungen oder Arthrosen diagnostiziert werden könnte. Die am häufigsten durchgeführten nuklearmedizinischen Untersuchungsorgane sind die Schilddrüse, Myokard (Herzmuskel), Skelett, Lunge, und Nieren. Eine der bekanntesten Untersuchungsmethoden die kernphysikalische Effekte nutzt, ist die Kernspintomographie, die Bilder vom Inneren des Körpers erzeugt und das Gewebe analysiert. In der Therapie werden Radiopharmaka verabreicht, diese geben Beta- oder Alphastrahlung ab, die ihre Wirkung am Ort der Anreichung im Körper entfalten. Eine weitere Methode ist die Injizierung kunstlich hergestellter Antikörper oder Peptide, die ihr Zielorgan eigenständig finden.
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Onkologie
Die Onkologie befasst sich mit der Prävention, der Diagnostik, sowie der Therapie von malignen Krebs-Erkrankungen. Die Prävention bemüht sich Krebs und seine Ausbreitung im Körper zu verhindern. Durch auswerten von Krankengeschichten können Risikofaktoren gefiltert werden. Gefährdete Patienten können ihr Risiko reduzieren durch Expositionsverhinderung (krebsauflösende Substanzen) oder Verhaltensinterventionen. Mittels Screening-Untersuchungen können frühzeitig Krebserkrankungen erkannt und behandelt werden. Zu Beginn der Krebsdiagnostik steht die Anamnese. Der Facharzt befragt nach Symptomen und Risikofaktoren, anschließend werden Screeningtests oder speziellere Untersuchungen von Körperflüssigkeiten empfohlen. Bestätigt sich der Krebsverdacht, versucht man diesen zu konkretisieren, z.B. durch die Stadienbestimmung.
Nach korrekter Prognose, werden daraufhin die Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten bestimmt. Die wichtigsten Methoden sind: Chirurgische Tumorentfernung, Strahlentherapie mit ionisierenden Strahlen, Chemotherapie mit Zytostatika, medikamentöse Therapie mittels monoklonalen Antikörpern oder Tyrosinkinase-Inhibitoren. Ziel dieser Methoden ist die Entfernung oder mindestens die Reduzierung des Tumorgewebes, zur Verlängerung der Lebenszeit und zur Reduzierung der tumorbedingten Schmerzen.
Ophthalmologie
Ophthalmologie ist die Lehre von Erkrankungen und Störungen des Seh- und Sinnesorgan, sowie deren medizinischer Verfahren. Augenärzte sind in diesem Bereich beschäftigt. Ihr Gebiet wird anatomisch eingegrenzt von der Lid- und Gesichtshaut bis hin zu den Knochen der Augenhöhle. Die Augenheilkunde steht in enger Beziehung zur Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde, zur Dermatologie und zur Neurologie. Behandlungsfelder schließen sich auf: Lider, Tränendrüse, ableitende Tränenwege, Bindehaut, Lederhaut, Hornhaut, Iris, Augenlinse, Glaskörper, Netzhaut, Aderhaut und dem Sehnerv.
Orthopäde
Die Orthopädie findet ihr Aufgabengebiet in der Entstehung, Verhütung und Behandlung angeborener oder entstandener Form- oder Funktionsfehler von Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen. Orthopädische Behandlungen bedienen sich chirurgischer Verfahren, der Physiotherapie, orthopädischer Schmerztherapie, sowie physikalischer oder medikamentöser Arthrosebehandlung. Orthopädietechniker und Orthopädieschuhmacher sind zuständig für die Anpassung von Hilfsmitteln an das Schuhwerk oder für die Herstellung spezieller Schuhe. Eine der Hauptaufgaben der Orthopäden liegt darin, Operationen durch frühe Erfassung und Behandlung des Krankheitsbildes zu vermeiden.
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Parodontologie
Die Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat. Dieser besteht aus dem Zahnfleisch, der Wurzelhaut, dem Wurzelelement, kollagenen Fasern und dem Zahnfach. Ein Parodontologe beschäftigt sich mit der Prävention, Nachsorge und Behandlung von Erkrankungen des Zahnbettes. Häufig kommt es dabei zur Entstehung von Parodontitis. In diesem Fall bilden sich die Alveolarknochen zurück, die Zahnfleischtaschen werde immer tiefer und dadurch verliert die Zahnwurzel Halt. Gründe, die zu Parodontitis führen, sind Plaque, Rauchen, Streß und genetische Faktoren. Durch Anpassung von Mundpflegemitteln, sowie der Entfernung von Zahnbelag, kann der Dentalhygieniker erste Schritte gegen das Voranschreiten von Parodontitis unternehmen.
Pflegedienst
Gesundheits- und Krankenpflegedienste versorgen und betreuen eigenverantwortlich Menschen jeder Altersgruppe und jeden Gesundheitszustandes in allen Lebenslagen. Die Pflege beinhaltet die Gesundheitsförderung, Verhütung von Krankheiten und die Versorgung und Betreuung kranker, behinderter und sterbender Menschen. Weitere Kernaufgaben eines Pflegedienstes sind die Wahrnehmen des Interessenbereiches des Patienten, seine Bedürfnisse und die Förderung seiner Persönlichkeit.
Pharmakologie
Unter dem Fachbegriff Pharmakologie versteht man die Arzneimittelkunde sowie die Erforschung der Wechselwirkung zwischen Medikamenten und dem Organismus. Die Pharmakologie umfasst die Untersuchung von Art und Aufbau von Arzneistoffen, sowie deren Auswirkung auf gesunde oder kranke Organismen, Organe, Zellen oder Gewebe von Menschen oder Tieren.
Phlebologie
Die Phlebologie befasst sich als medizinisches Fachgebiet mit der Prophylaxe, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Gefäßerkrankungen und Fehlbildungen des Venensystems. Mögliche Venenerkrankungen sind Krampfadern oder auch Hämorrhoiden.
Phoniatrie
Die Phnoiatrie ist ein medizinisches Fachgebiet welches 1905 von Hermann Gutzmann senior (1865 - 1922) in Berlin gegründet wurde und sich mit Kommunikationsstörungen beschäftigt. Dabei umfasst die Phoniatrie die Diagnostik und Behandlung von Sprech,- Stimm,- Sprach,- und Schluckstörungen sowie kindliche Hörstörungen.
Physikalische Therapie
Unter physikalischer Therapie werden alle Verfahren zusammengefasst, die physikalische Methoden einsetzen wie z.B. Wärme, Licht oder elektrische Reize. Die physikalische Therapie zählt als Fachausbildung in der Medizin und behandelt beispielsweise Bewegungseinschränkungen, Gelenkschmerzen, chronische Erkrankungen wie Arthrose, Wirbelsäulenerkrankungen und Bandscheibenvorfälle.
Physio- & Ergotherapie
Ergotherapie
Ergotherapie ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel mit dem Ziel, Menschen jeden Alters dabei zu unterstützen eine verlorene oder nicht vorhandene Handlungsfähigkeit (Selbstversorgung, Produktivität, Freizeit) durch Krankheit, Behinderung, Verletzung oder aber Entwicklungsverzögerungen im Alltag wieder herzustellen. Die Methodik der Ergotherapie basiert darauf, die Auswirkungen von Krankheit, Behinderung oder Entwicklungsverzögerung zu analysieren und zu behandeln.
Physiotherapie
Die Physiotherapie (bis 1994 Krankengymnastik) ist der Begriff vieler Formen der Therapie mit dem Ziel Gesundheitsstörungen speziell Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zu behandeln. Gesundheitsstörungen können Schmerzen, Verspannungen, Verlust der Kräfte oder eingeschränktes Bewegungsverhalten sein. Dieses führt zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit und somit zur minimierten Lebensqualität.
Physiotherapie
Plastische Chirurgie
In der plastischen Chirurgie werden aus kosmetischen, funktionellen oder ästhetischen Gründen Veränderungen am Körper oder an den Organen des Patienten vorgenommen. Bei der plastischen Chirurgie wird zwischen folgenden Hauptbereichen unterschieden: Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie, Verbrennungschirurgie und der Rekonstruktiven Chirurgie.
Pneumologie
Im Bereich der inneren Medizin ist die Pneumologie ein Teilbereich, welcher sich mit allen Erkrankungen an der Lunge, den Atemwegen, angrenzender Organe, der rechten Herzkammer, des Brust- und Rippenfells beschäftigt. Umfassend kümmert sich die Pneumologie um die Prophylaxe, Erkennung und Behandlung der Erkrankungen.
Podologie
praktischer Arzt
Für Ärzte ohne weitere Facharzt-Ausbildung, die aber im medizinischen Bereich einen Universitätsabschluss besitzen, erhalten die Berufsbezeichnung “praktischer Arzt”. Diese Berufsbezeichnung ist mittlerweile eine veraltete Version für einen niedergelassenen Arzt.
Psychiater
Ärzte mit psychiatrischer Facharztausbildung tragen den Tiel “Psychiater”. Psychiater befassen sich auf menschlicher Basis mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen oder mit Störungen die auf den Geist oder die Seele eines Menschen zurückzuführen sind. Das Einsatzgebiet des Psychiaters ist die Psychotherapie sowie die Psychiatrie.
Psychiatrie
Unter der Psychiatrie versteht man ein Fachgebiet der Medizin, welches sich mit der Diagnostik und Prävention psychischer und seelischer Störungsbilder befasst. Diese Störungsbilder sind Erkrankungen die sich durch bestimmte Symptome und Zeichen äußern. Zum einen gibt es die diagnostizierbaren Krankheiten die eine körperliche Ursache haben, und zum anderen gibt es Krankheiten bei der die Ursachen nur lückenhaft bekannt sind.
Psychoanalyse
Der Wiener Neurologe Sigmund Freud (1856-1939) begründete im Jahre 1890 die Psychoanalyse als eine Richtung der Psychologie. Die von Sigmund Freud geschaffende Behandlungsmethodik dient dazu, seelisch bedingte Erkrankungen zu bezeichnen.
Psychologie
Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, die Methoden und Experimente einsetzt um das Erleben und Verhalten des Menschen zu beschreiben, vorherzusagen und zu erklären.
Die Wissenschaft der Psychologie ist bereichsübergreifend und lässt sich weder den Naturwissenschaften, den Sozialwissenschaften noch den Geisteswissenschaften zuordnen. In der Psychologie wird nach Prinzipien und Regeln gesucht, mit denen das menschliche Verhalten zu erklären ist.
Psychotherapie
Die Psychotherapie ist die Behandlung der Seele bzw. von seelischen und psychischen Störungen wie zum Beispiel: Essstörungen, Depressionen, Ängste, Süchte, Zwänge, Verhaltensstörungen oder psychosomatische Krankheiten. Unter der Psychotherapie versteht man die fokussierte Behandlung einer psychischen Krankheit.
Pädaudiologie
Bei der Pädaudiologie handelt es sich zum einen um die Wissenschaft von Hörstörungen und zum anderen um die auditive Wahrnehmung im Kindesalter.
Die Grundlage eines Facharztes für Sprach-, Stimm-, und kindliche Hörstörungen basiert auf der Vereinigung von Pädaudiologie und Phoniatrie, der Wissenschaft für Stimmheilung.
Pädiater
Die Pädiatrie umfasst die Entwicklung, die Erkrankungen und die Behandlung des kindlichen und jugendlichen Organismus. In der heutigen Zeit wird der Begriff Pädiatrie immer mehr durch die Bezeichnung Kinder- und Jugendmedizin abgelöst. Im Gegensatz zu allen anderen klinischen Fächer dehnt sich die Pädiatrie nicht nur über alle Teilgebiete der klinischen Medizin aus, sondern hebt besonders die präventive Medizin hervor.
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Reproduktionsmedizin
Die Reproduktionsmedizin ist ein weitgreifendes Teilgebiet der Medizin, welches die Fortpflanzung und Fortpflanzungsprobleme einbezieht. Gebiete wie Rechtswissenschaft und Ethik werden insbesondere bei den Themen künstliche Fortpflanzung (z.B.: In-vitro-Fertilisation) und Klonen berührt. Sowohl die Forschung über hormonelle Verhütungsmethoden als auch die Verbesserung und Bewertung des Methoden der künstlichen Befruchtung sind Schwerpunkte der Reproduktionsmedizin.
Rheumatologie
Die Rheumatologie befasst sich mit der Diagnose und der Therapie von chronischen Krankheiten, welche sich meist durch Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparats deutlich machen. Der Begriff Rheumatologie umfasst eine Reihe von Erkrankungen, welche insbesondere Autoimmunerkrankungen mit Entzündungsprozessen einher gehen. Andere Erkrankungen führen auch ohne nachweisbare Entzündungsaktivität zu Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat.
Röntgenarzt
Ein Röntgenarzt ist ein Spezialist für Diagnostik und Therapie mit Röntgengeräten und Spezialaufnahmegeräten wie Kernspintomographen. Außerdem hat er das Aufgabenfeld des sogenannten Befundes, also der medizinischen Interpretation der erzeugten Röntgenbilder.
Für die fachärztliche Tätigkeit sind die Fragen des Strahlenschutzes von Bedeutung.
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Schmerztherapie
Die Schmerztherapie ist eine Wissenschaft, welche sich mit der Beseitigung von Schmerzen befasst. Wenn Schmerzen nicht mehr als Signal- und Warnfunktion fungieren oder sogar zu chronischen Schmerzen werden, ist eine koordinierte interdisziplinäre Schmerztherapie das Mittel der Wahl. Zur Akutbehandlung ist die Schmerztherapie hingegen nicht geeignet. Die Primärtherapie beschäftigt sich eher mit physischen und psychischen Traumata. Und ist demzufolge hauptsächlich eine Spätbehandlung traumatischer Erlebnisse.
Schönheitschirurgie
Die Schönheitschirurgie bzw. die plastische Chirurgie ist ein Form der Chirurgie, welche aus ästhetischen oder funktionellen Gründen Veränderungen an Organen oder der Körperoberfläche vornimmt. Die Ästhetische Chirurgie, Rekonstruktive Chirurgie und die Verbrennungschirurgie sind die Hauptrichtungen in welche die Schönheitschirurgie gegliedert wird. Ein eigenes Spezialgebiet der Schönheitschirurgie, der Orthopädie und der Unfallchirurgie ist die Handchirurgie.
Sozialmedizin
Der Begriff Sozialmedizin bezieht sich im wesentlichen auf die öffentliche Gesundheitspflege und die durch sie abgedeckte medizinische Grundversorgung. Von der medizinischen Soziologie, welche das medizinische Handeln und Gesundheitsverhalten im gesellschaftlichen Zusammenhang sieht, ist die Sozialmedizin abzugrenzen.
Sportmedizin
Die Sportmedizin beschäftigt sich mit der Vorbeugung, Erkennung, Rehabilitation und Behandlung von Sportverletzungen und Sportschäden. Weiterhin wird auch der Einfluss von Bewegung oder Bewegungsmangel auf den gesunden und den kranken Menschen betrachtet.
Dieses Teilgebiet der Medizin ist eine ärztliche Zusatz-Weiterbildung. Die Sportmedizin ist ein stark wachsendes Gebiet und beinhaltet Anteile aus verschiedenen Fachgebieten wie Orthopädie und innere Medizin.
Sprachstörungen
Sprachstörungen (z.B. Dyslalien, SEV, SES, Aphasie) sind Störungen der gedanklichen Erzeugung von Sprache. Im Gegensatz zu einer Sprechstörung sind bei einer Sprachstörung Sprachaufbau und Sprachvermögen beeinträchtigt.
Sprachentwicklungsstörung, Sprachabbau und –verlustsyndrome, Störungen der Schriftsprache und Störungen der Sprachverhältnisse sind die verschiedenen Typen in denen Sprachstörung unterschieden wird.
STD
Sexually Transmitted Diseases zu deutsch: Sexuell übertragbare Erkrankungen sind Krankheiten, welche auch bzw. überwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Die Venerologie ist das Teilgebiet der Medizin, welches sich mit den klassischen sexuell übertragbaren Krankheiten beschäftigt. Der Facharzt für diesen Bereich ist ein Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, aber auch Gynäkologen und Urologen können zur Rate gezogen werden.
Stimmstörungen
Eine Stimmstörung oder Dysphonie ist eine Beeinträchtigung des stimmlichen Teils der Artikulation bei Erkrankungen oder Funktionsstörungen des Kehlkopfes. Die Ursachen können organisch und funktionell sein und wirken sich auf die Leistungsfähigkeit der Stimme, den Stimmklang und die sprachlichen Eigenschaften wie Akzent aus. Die Folgen bei dauerhafter Überansprechung durch falsches Sprechverhalten reichen von Knötchenbildung auf den Schleimhäuten bis hin zur Stimmlosigkeit.
Strahlentherapie
Dieses medizinische Fachgebiet beschäftigt sich mit der medizinischen Anwendung von ionisierender Strahlung auf Menschen und Tieren, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern. Radiologen oder Strahlentherapeuten üben unter Mitwirkung von medizinisch-technischen Assistenten und spezialisierten Medizinphysikern diese Strahlentherapien aus. Diese Beschäftigung unterliegt der Strahlenschutzverordnung und nachgeordneten Normen.
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Thoraxchirurgie
Ein chirurgischer Eingriff in den Bereich des Brustkorbs, den dazugehörigen Muskeln, den Lungen, der Rippen oder z.B. dem Bronchialsystem. Diese chirurgischen Eingriffe dienen der Prävention, Diagnose oder der Behandlung. Auf diese Weise können z.B. Tumore im Bereich des Brustkorbs behandelt werden.
Tierarztpraxis
Eine Praxis die sich auf den Bereich der Veterinärmedizin spezialisiert hat. D.h. es werden ausschließlich Tiere jeglicher Art behandelt, vom Vogel über Hunde und Katzen bis hin zu Pferden.
Tierarztpraxen könne sich auch spezialisieren, z.B. auf den Bereich der Nutztiere (Schweine,Rinder) oder auf seltene vorkommende Arten wie z.B. Schlagen oder Echsen, die einer speziellen Behandlung und besonderen Sicherheitsvorkehrungen bedürfen.
Tierärzte
Veterinärmediziner, ein Mediziner der sich der Behandlung von Tieren widmet und Anatomie von Tieren Studiert hat.. Möglich ist eine Spezialisierung auf bestimmte Tiergruppen, Nutztiere oder exotische Arten.
Toxikologie
Toxikologie, die Lehre von Giftstoffen, untersucht die schädigende Wirkung von chemischen Stoffen auf den lebenden Organismus, untersucht die Wirkungsmechanismen und arbeitet an der Entwicklung von Wirkstoffen die die schädliche Wirkung von Toxinen stoppen oder aufheben. Toxine rufen z.B. allergische Reaktionen hervor, verändern Gene in Zellen und lassen Tumore entstehen oder beeinflussen Organfunktionen in drastischer Art und Weise. Toxine werden aber auch in bestimmter Dosis als Medikamentsbestandteil in der Pharmaindustrie verwendet.
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Urologie
Ein Fachgebiet das die Behandlung der Harnbildenden und ableitenden Organe beschreibt. Nieren, Harnblase oder auch die Behandlung der männlichen Geschlechtsorgane fallen in den Bereich der Urologie. Die Feststellung und Behandlung einer mögliche Unfruchtbarkeit beim Man fällt ebenso in den Bereich der Urologie wie die Vorsorgeutersuchung der Prostata.
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Verhaltenstherapie
Verhaltenstherapie ist ein Teil der Psychotherapie bei der der Patient eine Hilfestellung zur Selbsthilfe bekommt. Verhaltenstherapie wird z.B. bei Angstzuständen, Depressionen oder Panikataken angewandt. Bei dieser Art von Psychotherapie kann weitgehend auf die Behandlung mit Psychopharmaka verzichtet werden.
Viszeralchirurgie
Die operative Behandlung der Eingeweide im Bauchraum, der komplette Verdauungstrakt, Leber, Milz und Magen können auf diese Weise versorgt werden.
Viszeralchirurgie ist die Fachrichtung die sich beispielsweise um die Behandlung eines Leistenbruchs kümmert.
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Zahnarzt
Mediziner der sich ausschließlich mit der Gesundheit der Zähne und des Zahnhalteapparates kümmert, für deren Erhalt sorgt und im Krankheitsfall Zähne behandelt oder entfernt. Zum Tätigkeitsfeldfeld gehört auch das implantieren von künstlichen Zahnwurzeln und Zähnen, hierzu finden sie mehr unter dem Punkt Implantologie.
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Ästhetische Zahnheilkunde
Hier werden Fehlstellung der Zähne korrigiert. Zähne die durch einen Unfall entstellt wurden können so wieder in Position gebracht werden. Abgestorbene Zähne können durch Implantate ersetzt werden, so das Patienten wieder ein schönes Lächeln bekommen.
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